Mittwoch, 11. April 2018

Hartz IV

Hartz IV: Spahn hat Recht ! 
Eigentlich wollte ich mich zu dem Thema nicht mehr äußern, zumal ich mich dazu 10/2012 schon mal ausführlich eingelassen habe. 
Aber die Serie in Focus-Online „Armut in Deutschland“ enthält derart viele „Fake News“, Halbwahrheiten und Verdrehungen, dass ich meine Berechnungen von damals auf den neuesten Stand  gebracht habe.
Demnach muss ein Alleinverdiener, verheiratet, 2 Kinder ( 14 und 16) in Deutschland inklusive Kindergeld 2938,- Euro monatlich Brutto verdienen, um Netto genau so viel Geld zu haben wie eine Hartz-IV-Familien, denen die Steuerzahler monatlich ca. 2260 Euro inklusive Kaltmiete, Heizung pp. zur Verfügung stellen. Zulagen für oder die Übernahme von Neuanschaffungen für notwendigen Hausrat nicht mitgerechnet. Dazu einen Berechtigungs-schein für die "Tafel". Und die sollen als arm gelten?
Wobei bisher Niemand hinterfragt hat, warum ein Hartz IV-Empfänger für die gleichen Kinder 316 Euro im Monat erhält, während ein Arbeitnehmer nur 194 Euro Kindergel  bekommt. Im Gegenteil. Es wird gejammert, dass das Kindergeld mit der Regelleistung für Kinder verrechnet wird.
Es wäre ein Leichtes für die Journaille, dieses nachzurechnen und zu publizieren. Aber das passt natürlich nicht in den links/grünen Mainstream.
Die Summe glauben Sie nicht? Dann können Sie unten nachrechnen und mich widerlegen.

In diesem Sinne hat sich auch der Bund der Steuerzahler geäußert "Hartz-IV-Debatte - Steuerzahlerbund mahnt an: Hartz IV bringt oft mehr Geld als ein Job 
Anmerkungen zur Debatte um das Grundeinkommen: Je höher Hartz IV, um so mehr Hartz IV-Empfänger 
Untenstehend habe ich Hartz IV-Aufwendungen und Arbeitseinkommen pro Monat gegenübergestellt.


Hartz IV laut Rechner mit Mehrbedarf

Arbeitnehmer laut Rechner
Hartz IV-Rechner


Regelsatz 2 Personen
       748,00 €

Gehalt

2.550,00 €
Regelsatz Kind 14-17
       316,00 €

Kindergeld 14-17
   194,00 €
Bildungspaket  *                 ca.                  
         30,00 €

Bildungspaket
        0,00 €
Regelsatz Kind 14-17
       316,00 €

Kindergeld 14-17
    194,00 €
Bildungspaket  *                ca.       
         30,00 €

Bildungspaket
        0,00 €
Kalt Miete  4 Personen 90 m2 (8 €/m2)
       720,00 €

Kalt Miete 4 Personen 90 m2
        0,00 €
Heizung/Wasser    ca             
       100,00 €

Heizung/Wasser
        0,00 €


    2.260,00 €



 2.938,00 €
Abzüge



Abzüge


Lohnsteuer

0,00 €

Lohnsteuer

       93,50 €
Soliddarzuschlag
           0,00 €

Solidaritätszuschlag
         0,00 €
Arbeitslosenversicherung
0,00 €

Arbeitslosenversicherung
       37,50 €
Krankenversicherung
0,00 €

Krankenversicherung
     214,20 €
Pflegeversicherung
0,00 €

Pflegeversicherung
       38,89 €
Rentenversicherung
0,00 €

Rentenversicherung
     237,15 €
TV-Gebühren
0,00 €

TV-Gebühren
       17,10 €
Telefon Festnetz
0,00 €

Telefon Festnetz                 ca.
       30,00 €
Aufwand für Hartz IV-Familie
    2.260,00 €

Netto inkl. Kindergeld
  2.269,66 €
Dazu ÖPNV frei
 ?

ÖPNV

 ?
* Schulbücher 100 €/Jahr, Schulessen, Ausflüge,


Klassenfahrten, Sportverein

Mittwoch, 14. März 2018

Fake News. 6000 Tote durch Stickoxide - Kein einziger Dieseltote wirklich nachweisbar

Zum Vergrößern bitte Bild klicken
Frankfurter Rundschau: Autoabgase
6000 Tote durch Stickoxide
Stickoxide: 6000 Todesfälle durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehen jährlich auf Kosten der Schadstoffe.... ???
        
Am Wochenende (09.03.2018) stürzten sich die meisten Medien auf eine Studie des Umweltbundesamtes zur Auswirkung von Stickoxiden auf die Gesundheit. Einige verstiegen sich in ihren Überschriften sensationsheischend zu der Feststellung, dass erhöhte Stickoxidbelastungen 2014 zu 6000 Toten geführt haben sollen. Erst im Text wurde dann deutlich, dass die Studie aussagt, dass an Herzkreislauf Problemen Erkrankte VORZEITIG ! versterben können.
Und was vorzeitig heißt, ergibt sich aus obiger Tabelle der Studie.
Demnach steigt das Lebenszeitrisiko durch Stickoxide. Es verkürzt sich die Lebenszeit (Years of Life Lost –YLLS-) je 100.000 Einwohner in Deutschland durchschnittlich um 88 Jahre. Hört sich erst einmal gewaltig an. Bricht man das dann auf den Einzelnen herunter, werden daraus 8 Stunden Verlust an Lebenszeit - (88x365x24)/100.000 )= 7,71-. Das heißt nichts anderes, als dass sich das Risiko, durch die Aufnahme von Stickoxiden zu sterben, dermaßen erhöht, dass man statt um 22:00 Uhr um 14:00 Uhr verstirbt !!!
Und daraus machen Medien reißerisch 6000 (vorzeitige) Tote 2014 durch Dieselabgase
Hier nur ein paar weitere Schlagzeilen:
Richtiger:

Sonntag, 25. Februar 2018

SPIEGEL: Misstrauen gegen die Medien

SPIEGEL Ausgabe 9/2018 
Misstrauen gegen Medien"...dass ich ständig belehrt werde, was ich zu denken habe" 
Unter Gebildeten wächst die Wut auf die etablierten Medien - auch auf den SPIEGEL. Zu recht? Von Isabell Hülsen Sonntag, 25.02.2018 08:16 Uhr
Artus Krohn-Grimberghe ist ein kluger Kopf. Aber die "FAZ" liest er schon lange nicht mehr. Den SPIEGEL hat er vor fünf Jahren abbestellt. Die "Tagesschau" guckt er nur noch ab und zu im Netz. Mit allen dreien ist er groß geworden, "mediale Institutionen" waren das einmal für ihn. Doch das ist vorbei. Mit den deutschen Mainstream-Medien sei er durch, sagt Krohn-Grimberghe. 
Krohn-Grimberghe, 37 Jahre alt, blondes Haar, randlose Brille, Jeans und Rolli, ist seit fünf Jahren Junior-Professor an der Universität Paderborn. Sein Fachgebiet heißt "Analytische Informationssysteme und Business Intelligence", maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz also. Rationaler geht es kaum, 
Aber wenn er über Medien redet, wird Krohn-Grimberghe zornig. "Ich finde es widerlich, dass ich ständig belehrt werde, was ich zu denken habe", sagt er.
Die Stationen seiner Entfremdung kann Krohn-Grimberghe genau benennen: die Berichterstattung über das Schuldendrama in Griechenland, die Flüchtlingskrise, die Debatte um den Atomausstieg. Was er in den deutschen Medien darüber gelesen und gesehen habe, "hat mehr mit Wunschdenken zu tun als mit der Realität", sagt er.

Dienstag, 30. Januar 2018

Sendungen zum Fremdschämen

Zwei Sendungen zum Fremdschämen
Unfassbar ! Was für armselige Auftritte der beiden linken Moderatorinnen Maischberger (bei Maischberger) und Hayali (im MoMa) gestern Abend und heute Morgen. Insbesondere Maischberger war unverschämt, anmaßend, respektlos, arrogant, überheblich, spitzfing und besserwisserisch gegenüber einem gewählten Bundeskanzler eines benachbarten Staates und an Peinlichkeit nicht zu toppen.
Maischberger behandelte BK Kurz wie einen Schuljungen, fragte ihn doch tatsächlich, ob er der erste Regierungschef mit einem Studentenausweis bleiben möchte, weil er keinen akademischen Abschluss habe, was er mit dem vielen Geld mache, dass er verdiene und wie er wohne. Und als man glaubte, schlimmer geht`s nimmer, kam am nächsten Morgen Hayali und bewies, dass sie dem eloquenten, höflichen und rhetorisch gewieften Kurz nichts außer einem hilflosen Lächeln entgegen zu setzen hatte und bei seinen geschliffenen Antworten so aus dem Tritt geriet, dass sie vom "Schaf im Wolfspelz" faselte, obwohl man ihr sicherlich ein "Wolf im Schafspelz" aufgeschrieben hatte. Mein Respekt Herr Kurz. Die beiden Sendungen waren eine Blamage und absoluter Tiefpunkt von ARD und ZDF ! 
Sebastian Kurz musste sich darüber hinaus bei Maischberger viele Fragen zur Vergangenheit seines Koalitionspartners gefallen lassen.
Man stelle sich folgendes vor: Als Gerhard Schröder Bundeskanzler war, kommt er nach Österreich zu einem Fernsehinterview. Die Moderatorin des österreichischen Fernsehens wirft dem deutschen Bundeskanzler vor, dass er mit den Grünen einen Koalitionspartner hat, in dessen Reihen jede Menge Ex-Funktionäre von KBW, KPD/AO, Revolutionärer Kampf, KB usw. sind. Der Vizekanzler Joschka Fischer war bekanntlich einer der führenden Leute beim „Revolutionären Kampf“. Trittin, früher beim Kommunistischen Bund (KB), war damals Umweltminister und dieser Ex-Kommunist tritt abschließend als Ankläger auf.